Laura Radhoff
Heilpraktikerin für Psychotherapie
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In meiner Praxis nach dem Heilpraktikergesetz biete ich unter anderem Diagnostik und private Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sowie begleitende Beratung / Psychotherapie von Bezugspersonen oder Familientherapie an.
Dabei werde ich oft von tierischen Begleitern unterstützt. Sie können den Zugang zu Emotionen auf nonverbale Weise erleichtern und zu einer vertrauensvollen, motivierenden Atmosphäre beitragen. Durch ihre sensible und wertfreie Reaktion auf Körpersprache und Verhalten können sie den therapeutischen Prozess unterstützend begleiten. Sie bieten die Möglichkeit, Emotionen unmittelbar wahrzunehmen und zu reflektieren und können dadurch positive Beziehungserfahrungen sowie individuelle Entwicklungsprozesse ermöglichen. Die tiergestützten Therapieeinheiten werden individuell, alters- und entwicklungsentsprechend an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst.
Die Erziehung eines Kindes kann neben sehr vielen schönen und wundervollen Momenten auch einige Hürden mit sich bringen. Bei der Aufgabe Schwierigkeiten zu meistern und problematische Phasen als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen, möchte ich Sie professionell unterstützen.
Zur individuellen Unterstützung können verschiedene Psychotherapieverfahren eingesetzt werden, je nach Anliegen werden geeignete therapeutische Methoden kombiniert. Die tiergestützte Psychotherapie stellt eine ergänzende, integrative Methode im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung dar. Je nach individueller Situation und therapeutischer Indikation arbeite ich neben der Gesprächs- und Verhaltenstherapie mit der systemischen Familientherapie, der Kinderhypnosetherapie und EMDR zur psychotherapeutischen Begleitung unter anderem bei:
Aktuellen Krisen, Traurigkeit, Depression, Ängstlichkeit, Angststörungen im Kindesalter z.B. Nachtängste, Angst vor dem Einschlafen, Schulangst, Trennungsängste, Prüfungsangst bei Jugendlichen, Enuresis/ Einnässen, Zwänge und Zwangssymptome, Stottern/ Poltern, Tics, ADHS/ ADS, Angewohnheiten wie Nägelkauen/Daumenlutschen, Albträume, Mobbing, Kontaktstörungen zu Gleichaltrigen oder Erwachsenen, körperliche Beschwerden und Schmerzen mit seelischer Ursache wie beispielsweise psychosomatische Bauchschmerzen.
Die tiergestützte Kinderpsychotherapie findet, in Castrop-Rauxel, auf dem kleinen Hof Frohne direkt an der Grenze Henrichenburg / Waltrop statt. Ein ruhiger Ort, der zu dem Zeitpunkt des Termins exklusiv reserviert ist. So entsteht ein geschützter Rahmen für therapeutische Gespräche und Aktivitäten in geschützter Atmosphäre.
Tiergestützte Kinder- und Jugendpsychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz:
Einfühlsame, erfahrungs- und prozessorientierte Unterstützung
Die tiergestützte Kinderpsychotherapie ist eine Form der psychotherapeutischen Begleitung, bei der Tiere gezielt in den therapeutischen Prozess einbezogen werden. Je nach therapeutischem Konzept arbeiten Kinder gemeinsam mit Hühnern, Schafen oder Pferden. Im Rahmen der Psychotherapie können Kinder die Möglichkeit erhalten, ihre Gefühle bewusster wahrzunehmen, neue Erfahrungen im Umgang mit Emotionen zu sammeln und soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln. Die Tiere unterstützen den therapeutischen Prozess und werden entsprechend der individuellen therapeutischen Ziele, den Bedürfnissen des Kindes und der fachlichen Indikationsstellung eingesetzt.
Wie funktioniert pferdegestützte Kinderpsychotherapie?
In der pferdegestützten Psychotherapie lernen Kinder und Jugendliche durch Beobachtung und den direkten Kontakt mit den Pferden, ihre Emotionen zu erkennen und auszudrücken. Der Kontakt findet vom Boden aus statt! Pferde reagieren häufig sensibel auf Körpersprache und Verhalten des Kindes. Dies kann therapeutisch genutzt werden, um Selbstwahrnehmung und Reflexion zu fördern und Kindern dabei helfen, ihre Empfindungen besser zu verstehen. Der therapeutisch begleitete Umgang mit den Tieren kann Selbstvertrauen, Empathie und Verantwortungsgefühl stärken. Kinder können schrittweise Vertrauen entwickeln und u.a. einen hilfreichen Umgang mit ihren Ängsten erproben.
Mögliche Therapieziele und Vorteile:
1. Emotionale Regulierung: Kinder und Jugendliche, denen es schwerfällt, mit Gefühlen wie Wut, Angst oder Trauer umzugehen, können im Kontakt mit Pferden Erfahrungen sammeln, die ihre emotionale Selbstregulation fördern können. Pferde reagieren sensibel auf Körpersprache, Stimmung und Verhalten. Dies kann Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ihre eigenen Emotionen bewusster wahrzunehmen und ihr Verhalten zu reflektieren. Der Umgang mit Pferden kann somit die Entwicklung von Selbstkontrolle, emotionaler Stabilität und einem besseren Verständnis für die eigenen Gefühle unterstützen.
2. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl: der therapeutisch begleitete Umgang mit den Tieren kann das Selbstbewusstsein des Kindes auf eine besondere Weise stärken. Durch das Führen des Pferdes dürfen Kinder Verantwortung übernehmen, erleben ihre eigenen Fähigkeiten und können diese Erfahrungen auf andere Lebensbereiche übertragen.
3. Förderung von Empathie: Pferde reagieren auf die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes. Diese Erfahrung lehrt Kinder, die Perspektive anderer besser zu verstehen und Empathie zu entwickeln, was besonders hilfreich sein kann, um soziale Beziehungen zu verbessern.
4. Soziale Fähigkeiten: Durch gemeinsame Aktivitäten mit dem Pferd lernen Kinder, im Team zu arbeiten, Verantwortung zu übernehemen und Konflikte zu lösen. Dies fördert die Team- und Kommunikationsfähigkeit, sowohl mit den Tieren als auch stellvertretend mit anderen Menschen.
5. Überwindung von Ängsten: Kinder, die unter Ängsten und Phobien leiden, können durch die behutsame Annäherung an die Pferde, schrittweise Vertrauen entwickeln und einen hilfreichen Umgang mit ihren Ängsten erproben. Der sichere Umgang mit einem großen Tier kann das Gefühl von Kontrolle und Selbstsicherheit stärken.
6. Stressbewältigung und Entspannung: . Viele Kinder erleben den Kontakt mit den Therapiepferden als beruhigend. Das Erlernen von Entspannungsübungen im Umgang mit den Tieren kann Kindern helfen, besser mit Stress und Ängsten umzugehen.
Wann kann eine Tiergestützte Kinderpsychotherapie sinnvoll sein?
– Bei Verhaltensproblemen wie Aggressionen, Wutausbrüchen oder Rückzug
– Bei Zwangs- und Angststörungen, Phobien oder Schulangst
– Bei Traumata oder belastenden Erlebnissen, wie Verlust oder Trennung
– Bei ADHS und anderen Aufmerksamkeitsstörungen
– Bei Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion oder beim Aufbau von Freundschaften
– Bei Selbstwertproblemen oder mangelndem Selbstvertrauen
– Bei Lern- und Konzentrationsproblemen, die emotional bedingt sind
– Bei psychosomatischen Beschwerden u.a.
Eine individuelle diagnostische Abklärung erfolgt vor Beginn der Behandlung.
